Kobo Clara BW
Das kompakteste und günstigste Modell der Reihe, mit klassischem Schwarzweiß-Display. Wasserdicht und ideal, wenn du hauptsächlich Romane liest und ein leichtes, einfaches Gerät möchtest.
Kobo Clara, Kobo Libra und Kobo Elipsa – Kobo gilt als besonders offenes E-Reader-System, das viele Dateiformate direkt unterstützt und nicht an einen einzelnen Buchshop gebunden ist. Dieser Überblick erklärt verständlich, worin sich die Modelle unterscheiden und welches Gerät zu welchem Lesetyp passt.
In diesem Überblick
Kostenlos · ca. 10 Minuten Lesezeit
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag kann Affiliate-Links enthalten. Bei einem Kauf darüber erhalten wir möglicherweise eine Provision, ohne Mehrkosten für dich. Modelle, Ausstattung und Preise können sich ändern – Stand dieses Beitrags: August 2026.
Grundlagen
Kobo-Geräte unterstützen von Haus aus viele gängige E-Book-Formate direkt, unter anderem das offene EPUB-Format. Dadurch bist du weniger an einen einzelnen Buchshop gebunden als bei Kindle. Innerhalb der Kobo-Reihe unterscheiden sich die Modelle vor allem in Displaygröße, Farbdarstellung, Speicher und der Möglichkeit, mit einem Stift zu schreiben.
Auf einen Blick
| Modell | Display | Wasserdicht | Besonderheit | Am ehesten geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| Kobo Clara BW | 6 Zoll, Schwarzweiß | ja | Kompaktestes & günstigstes Modell | Einsteiger, Gelegenheitsleser |
| Kobo Clara Colour | 6 Zoll, Farbe | ja | Kompakte Größe mit Farbdisplay | Leser mit Interesse an Farbe |
| Kobo Libra Colour | 7 Zoll, Farbe | ja | Größeres Display, stiftfähig | Vielleser mit Komfortanspruch |
| Kobo Elipsa | 10,3 Zoll, Schwarzweiß | nein | Großes Display, Stift im Lieferumfang | Notizen- & Dokumenten-Nutzer |
Angaben ohne Gewähr – Kobo ändert Modellbezeichnungen, Ausstattung und Preise regelmäßig. Aktuelle Details findest du direkt im Kobo-Shop oder bei teilnehmenden Händlern.
Die Basis-Modelle
Das kompakteste und günstigste Modell der Reihe, mit klassischem Schwarzweiß-Display. Wasserdicht und ideal, wenn du hauptsächlich Romane liest und ein leichtes, einfaches Gerät möchtest.
Baugleich kompakt, aber mit Farbdisplay für Buchcover und Grafiken. Wie bei allen E-Ink-Farbdisplays wirkt die Darstellung gedeckter als bei einem Tablet – für reinen Fließtext ist sie kein entscheidender Vorteil.
Das Komfortmodell
Mit 7 Zoll deutlich größer als die Clara-Modelle und dadurch angenehmer für längere Lesesitzungen. Ebenfalls wasserdicht und mit Farbdisplay ausgestattet.
Kompatibel mit dem Kobo Stylus – damit lassen sich einfache Notizen und Markierungen direkt auf dem Gerät erstellen, ohne gleich zum großen Elipsa-Modell greifen zu müssen.
Das Sondermodell
Die Kobo Elipsa hat mit 10,3 Zoll das größte Display der Reihe und wird mit einem Stift geliefert. Damit lassen sich handschriftliche Notizen direkt in Büchern und Dokumenten erstellen. Sie ist deutlich teurer als die anderen Modelle und richtet sich vor allem an Nutzer, die tatsächlich regelmäßig Notizen machen oder PDFs bearbeiten möchten – für reines Romanlesen ist sie meist überdimensioniert. Anders als die Clara- und Libra-Modelle ist sie zudem nicht wasserdicht.
Selbsteinschätzung
Für Einsteiger & Gelegenheitsleser
Für Vielleser & Komfortsuchende
Für Notizen- & Dokumenten-Nutzer
Stolperfallen
Auch bei Kobo wirken Farben auf E-Ink-Displays gedeckter als auf einem Tablet-Bildschirm.
Wer nur lesen möchte, zahlt beim Elipsa für Funktionen, die er nie nutzt – und verzichtet zudem auf Wasserschutz.
Clara- und Libra-Modelle sind wasserdicht, das Elipsa-Modell nicht – wichtig, wenn du gerne in der Badewanne oder am Strand liest.
E-Books benötigen sehr wenig Speicher – selbst die kleinste Speichervariante reicht für tausende Bücher.
Kobo unterstützt zwar viele offene Formate direkt, bei Amazon-eigenen Kindle-Dateien ist eine Übertragung trotzdem nicht ohne Weiteres möglich.
Häufige Fragen
Für die meisten Einsteiger reicht der Kobo Clara BW völlig aus. Er ist kompakt, wasserdicht und günstiger als die größeren Modelle.
Die Modelle Clara BW, Clara Colour und Libra Colour sind wasserdicht. Der Kobo Elipsa ist es nicht.
Nein. Die Farben von E-Ink-Displays wirken deutlich gedeckter und weniger leuchtend als bei einem Tablet oder Smartphone.
Nein. Für reines Lesen reichen Clara oder Libra. Das Elipsa lohnt sich vor allem, wenn du zusätzlich handschriftlich notieren möchtest.
Kindle-E-Books können an Amazons System und Kopierschutz gebunden sein und lassen sich nicht ohne Weiteres auf ein Kobo-Gerät übertragen. Offene Formate wie EPUB funktionieren dagegen direkt.
Das kommt auf deine Ansprüche an: Wenn dir ein größeres Display und Stiftnutzung wichtig sind, lohnt sich der Aufpreis. Fürs reine Romanlesen reicht die Clara meist aus.
Weiterlesen
Fazit
Für die meisten Leser ist der Unterschied zwischen den Kobo-Modellen im Alltag kleiner, als es die Produktpalette vermuten lässt. Wer gelegentlich liest, ist mit dem Clara BW gut bedient. Wer länger am Stück liest und mehr Komfort möchte, greift zur Libra Colour. Ein Notizgerät wie das Elipsa lohnt sich nur, wenn du diese Funktion auch tatsächlich nutzen wirst.
Aktuelle Kobo-Modelle ansehenVerständliche Ratgeber, Anleitungen und Empfehlungen rund ums digitale Lesen – für Einsteiger und alle, die Technik unkompliziert nutzen möchten.
Hol dir kostenlose Tipps und die E-Reader-Startcheckliste per Mail.